Steuererstattung mit Trojaner

Geschrieben von Martina am 26. April 2012

Bundeszentralamt für Steuern 26/04/2012

Steuerrückerstattung Benachrichtigung

Sehr geehrte Steuerzahler,
Nach den letzten Berechnungen des jährlichen steuerlichen Ihre Tätigkeit haben wir festgestellt, dass Sie Anspruch auf eine Steuererstattung von 223,56 EUR erhalten sollen.

Bitte reichen Sie die Steuererstattung Anfrage und erlauben uns 4-6 Tage, um es zu verarbeiten.

Um Ihre Steuererstattung zuzugreifen, folgen Sie bitte den Schritten unten:

…..- Download der Steuererstattungsansprüche Formular im Anhang zu …….dieser E-Mail
…..- öffnen Sie sie in einem Browser
…..- folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Bildschirm

Ich schätze, es wird genug Leute geben, die darauf reinfallen und den Anhang anklicken, um ein Formular auszufüllen, und sich dabei auch mal eben einen Virus einzufangen.
Hey, Leute, das ist kein Steuerdeutsch da oben, das ist nur schlechte Übersetzung. :biggrin:
Also – Finger weg vom Anhang.

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Neue Businesscards

Geschrieben von Martina am 14. April 2012

Im Laufe der Zeit habe ich für die verschiedensten Blogs und Webseiten Visitenkarten (und Adressaufkleber) gesammelt, meist über Sonderangebote bzw. gesponserte Aktionen, bei denen nur noch der Versandkostenanteil zu tragen war. Einige URLs befinden sich gar nicht mehr in meinem Besitz, die Karten werde ich wohl mal aussortieren müssen.

Heute habe ich mich aufgrund einer Benachrichtigung zufällig wieder einmal bei Klout eingeloggt und zufällig gesehen, dass ich einen Perk (auch sowas ähnliches wie gesponserte Aktionen) bekommen habe, bei dem es sich um die berühmten Moo-Cards handelt. Es wurde also Zeit für neue Visitenkarten. :smile:

Ich wollte welche fürs Taschenblog haben, auch wenn ich diese bei Messen, Konferenzen etc. regelmässig zu Hause vergesse. :whistle: Vielleicht schaffe ich es ja, mir heimlich welche in die Handtasche zu schmuggeln, die dann immer dabei sind.
Das besondere an Moo: 50 Karten, 50 verschiedene Designs sind möglich (für die Rückseite); da ich nun nicht gerade 50 verschiedene Taschenbilder im richtigen Format auf Lager hatte, habe ich vorhin wenigstens 5 Designs erstellt. Eigenes Bild für die Vorderseite ist selbstverständlich ebenfalls möglich, meine wird so aussehen, natürlich mit entsprechendem Text drauf:

Vorderseite Moo Card

Anfang Mai sollen sie geliefert werden. Ich bin schon gespannt.

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3D-Darstellung im Browser

Geschrieben von Martina am 10. Februar 2012

Den Link zu P3D habe ich heute in meinem Feedreader entdeckt und musste das sofort ausprobieren. Es handelt sich um einen Service, bei dem man Objekte in den gängigsten Browsern im 3D-Raum darstellen kann.

Jeder registrierte User hat derzeit 50 MB Platz, um Wavefront Obj-Dateien zu präsentieren, Materialien werden zwar (noch) nicht dargestellt, jedoch kann man bei den auf der User-Seite veröffentlichten Modellen zwischen solid, Drahtgitter und anderen Darstellungen wählen, siehe hier.

Also entweder man gibt anschliessend den URL zur Portfolioseite weiter, oder den eindeutigen URL für das Objekt, oder man bettet das ganze per iframe – wie hier geschehen – auf jeder beliebigen Seite ein.

Navigieren bzw. im 3D-Raum bewegen geschieht mit der Maus:
linke Maustaste = drehen
mittlere Maustaste = zoomen
rechte Maustaste = bewegen

Die Darstellung funktioniert leider noch nicht mit allen Grafikkarten, einen schnellen Test, ob Browser und Grafikkarte “fähig” sind, kann man hier machen, bei sich drehendem Würfel sollte alles wie gewünscht funktionieren.

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Eine Woche ohne Smileys

Geschrieben von Martina am 19. Januar 2012

Vor genau einer Woche startete ich das gewagte Experiment, in einem sozialen Netzwerk (Plurk) ohne Smileys zu kommunizieren, also sowohl ohne grafische als auch ohne Text-Smileys, sogar ohne Emotionsäusserungen à la *lach* *seufz* usw.
Hey, und ich habe trotzdem in dieser Woche keinen einzigen Plurk-Friend verloren. :biggrin: Das mag aber auch daran gelegen haben, dass ich es vorher angekündigt habe, um möglichen Missverständnissen vorzubeugen.
Denn es ist tatsächlich so, dass Smileys – zumindest in Plurk – inzwischen fest ins Kommunikationsrepertoire gehören, und, seitdem man sich ein eigenes Smiley-Portfolio aufbauen kann, auch häufig genutzt werden.

Ich muss zugeben, ungefähr die ersten zwei Tage fiel es mir wirklich schwer, mich ausschliesslich mit Text zu beteiligen. Ich kam mir selbst unhöflich vor, so ganz ohne Zwinker- und Winke-Smileys, oder wenn ich, statt per Smiley zu lachen, ein hahaha geschrieben habe. Weiss nicht, ob die anderen das auch so empfunden haben, aber zumindest hat’s mir keiner um die Ohren gehauen. :wink:
Nur ein einziges Mal hat in dieser Woche die Gewohnheit gesiegt und sich ein Winke-Smiley in einen Gute-Nacht-Plurk geschmuggelt. Dank der Löschfunktion hat’s aber wohl keiner gemerkt. :whistle:

Ok, jetzt ist die Woche rum und ich darf wieder. Will ich auch? Ja! Ohne Smileys bei Plurk ist es nämlich ein Gefühl wie Augen oder Ohren zuhalten (Zitat @kehrseite).
Also, bye-bye emotionsloses plurken und hey (dance) (rock) (evil) (wave) (cozy) und wie sie alle heissen. :happy:

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Guru-Joghurt

Geschrieben von Martina am 28. November 2011

Ich nehme ja wirklich jeden in mein Google Plus auf, dafür gibt es schliesslich die unterschiedlichsten Kreise, und man soll auch über den Tellerrand gucken, blablabla.
Interessant wäre es, einen, wie soll ich sagen, einen Stream-Pfad zu erstellen, aus dem ersichtlich wird, wann Folger aus welchen Kreisen (beruflich, persönlich etc.) kommen. Im Moment bewegt sich mein Stream weit weg von den Nerds und Early Adoptern, mit denen ich zu Anfang zu tun hatte, hin zur Kosmetik-/Wellnessbranche im weitesten Sinne.
Von wem mir das letzte Folge-Highlight, eine Heilerin, beschert wurde, konnte ich nicht herausfinden. Ich drifte jetzt also zur Esoterik-Ecke ab und werde bald ganz vergeistigt, mit Energien noch und nöcher versehen, durchs Web schweben. Bestimmt. Ganz feste dran geglaubt.

Was zum Henker Heiler hat das mit der Überschrift zu tun? Ganz einfach: ich twitterte vorhin über einen längst abgelaufenen Joghurt, den ich zu verspeisen gedachte, worauf ich eine Antwort bekam, ich sollte mir diesen doch von der Heilerin segnen lassen, woraufhin mir gesegnete Joghurts als neue Produktidee in den – wahrscheinlich vom abgelaufenen Joghurt bereits vernebelten – Sinn kam.

Inzwischen habe ich es verdaut, sowohl Joghurt als auch Idee, und das mit dem segnen scheint mir keine so gute Idee zu sein, ich bin vor Jahren bereits aus der Kirche ausgetreten, habe damit sozusagen meine Segnungsberechtigung verloren.
Aber auch ein Guru (wie heisst eigentlich ein weiblicher Guru? Gura? Gurine? Guratorin?) darf ja segnen, was das Zeug hält, und macht damit bestimmt so manche Mark, abgesehen von den vielen Spenden, die ich überhaupt nicht haben will, es soll alles reell zugehen mit meinem Joghurt.

Also, meine lieben kommenden Jünger und Jüngerinnen, wenn euch demnächst ein Guru-Joghurt, oder Gura-Joghurt, ich bin da noch unentschlossen, weil ich weiblich bin, der Joghurt aber männlich dekliniert wird, sieht man einmal davon ab, dass die Joghurt-Kultur wiederum weiblich ist (Kultur ist doch immer irgendwie weiblich, nicht?), also, läuft euch so ein Joghurt über den Weg, zögert nicht und kauft ihn, esst ihn nicht, versteigert ihn auf ebay, sagt mir bescheid, damit ich den Verkäufer abmahnen kann. Diese Idee ist mein!

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3D Drucker

Geschrieben von Martina am 14. November 2011

Jetzt, wo das mit den 3D Druckern langsam an Fahrt gewinnt und sie sogar fast erschwinglich für jedermann sind, könnte man das Verfahren langsam ausweiten:
Wie im Farbpatronen-System sollte es möglich sein, mit verschiedenen Materialien zu drucken, Papier, Metall, Plastik, Holz, Stoff, Lebensmittel usw.
Dann müsste man bei einer Bestellung nicht mehr auf die Post oder den Lieferdienst warten, sondern könnte sich die Pizza, die Hose, das Buch, die Kaffeemaschine oder das Handy einfach ausdrucken.
Na, was haltet ihr von meiner Idee? :biggrin:

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Wenn Werbung stinkt

Geschrieben von Martina am 29. Oktober 2011

Alle paar Jahre müssen neue Möbel her, man richtet sich neu ein und um, neue häusliche Anregung wird dringend gebraucht. Aber was das nicht immer alles kostet. Schrecklich viel.
Nur nicht den Mut verlieren, es gibt Hoffnung.
Da gab es doch neulich diese Werbung mit dem Textilbedufter. Das sollte ich mir zunutze machen, die gebrauchten Möbel raus und den Sperrmüll rein, bisschen künstlichen Vanilletraum versprühen und schon ist für wenig Geld das neue Heim gerichtet.
Ich verschenke auch meine Waschmaschine und spare mir in Zukunft auch die Wäsche, alte Socken, seit Wochen getragene Shirts und benutzte Handtücher werden ebenfalls, vielleicht mit künstlichem Tannennadelgestankgeruch, wieder aufgemöbelt.
Ja, vielleicht sollte man auch den Abwasch sparen und das ganze lästige putzen immer und immer wieder. Einfach künstliche Zitrone darauf vernebelt und fertig. Wer würde nicht gerne von solchen Tellern essen, aus solcher Tasse den morgendlichen Kaffee über das mit Rosenaroma besprühte, ungeputzte Gebiss spülen?
Und überhaupt, wozu sich selber noch waschen? Körperspray! Überdeckt doch einfach alles mit künstlichen Duft! Jawoll!

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UV Mapping in Blender

Geschrieben von Martina am 24. Oktober 2011

UV Mapping bzw. Unwrap in Blender und ich stehen immer noch auf Kriegsfuss miteinander.
Immerhin habe ich zwei mögliche Fehlerquellen mitbekommen und weiss inzwischen auch, wie ich Vertices schnurgerade ausrichten kann.

Fehlerquelle 1: Normalen müssen immer nach aussen zeigen, sonst zerfleddert das Mesh beim unwrappen. Bei manchen Modellen blöd, ich hatte z.B. an einem Kleidungsstück eine Rolle nach aussen gemodelt, so dass die Normalen eigentlich nach innen zeigten, und sie dann umgedreht, weil ein Render sonst unschöne Schatten geworfen hätte, aber Blender hat beim unwrappen Löcher ins Mesh gezaubert.
Ich bin schliesslich über den UV Mapper gegangen, der hat das Mesh auch mit den an dieser Stelle umgedrehten Normalen gemappt.

Fehlerquelle 2: Modifier. Modifier müssen vor dem mappen angewendet werden. Ich speichere meine Blenderfiles eigentlich immer mit noch nicht angewendeten Modifiern ab, damit ich später noch fröhlich daran herumfuhrwerken kann. Fürs mappen will das aber nicht, erzeugt ebenfalls ein zerfleddertes Mesh.

Vertices ausrichten: Loop markieren – S (Scale) – X oder Y für die Richtung, in der ausgerichtet werden soll (Z kennt ein UVMap nicht) – 0 und Enter drücken. Voilà, alle Vertices liegen in der gewählten Achse auf einer Linie.

Falls mal einer einen UVMapper erfindet, dem man nur das Mesh hinwerfen und sagen muss, ob es sich um Hose, Kleid oder Shirt handelt und er mappt alles selbständig – würde ich ihm die Füsse küssen. :biggrin:

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Fett wegkriegen

Geschrieben von Martina am 29. August 2011

Touchpads sind meistens sehr praktisch, ich habe mich inzwischen schon so daran gewöhnt, dass ich beim Wechsel des Gerätes, z.B. vom iPad zum Notebook gerne mal auf dessen Bildschirm herumtatsche. Bringt natürlich nix, aber manchmal ist die Konditionierung stärker.

So auch beim Wechsel der Software. In Blender bin ich die meisten Tastenkombinationen schon so gewöhnt, vor allem beim bewegen im 3D Raum, dass es mir verflixt schwer fällt und ziemliche geistige Leistung abverlangt, sich in Silo auf eine völlig andere Tastenkombination für die im Prinzip gleichen Dinge einzustellen. Diese Verknüpfung lässt sich nur schwer lösen, deshalb fällt mir das arbeiten in Silo auch noch sehr schwer bzw. macht nicht so richtig Spass.

Aber davon ab, Smartphones, Multimediaplayer, iPad und Co., alles funktioniert nur noch per Fingerdruck. Je kleiner der Bildschirm, desto anstrengender wird es, den richtigen Punkt zu treffen, und das “danebentippen” passiert mir sogar beim iPad.
Viel schlimmer finde ich jedoch die ganzen Körperfette, die sich unweigerlich auf dem Bildschirm ansammeln, bei richtigen Lichtverhältnissen kann man schillernde Touchpfade verfolgen. Mit einem weichen Tuch wegputzen? Das könnte man nach jeder Benutzung, und oft verschmiert sich die Fettschicht dabei mehr oder minder blickdicht, anstatt zu weichen.
Also klebe ich überall Displayschutzfolien drauf und rücke dem Fett mit einem mit Glasreiniger befeuchteten Tuch zuleibe. Aber wer hat das schon dauernd bei sich? Brillenputztücher könnten auch helfen, jedoch, die sind nicht ganz billig.
Wie macht ihr das denn?

Zeitweise bin ich schon dazu übergegangen, den Touchfinger – obwohl ich des 10-Finger-Tippens mächtig bin, verwende ich beim tatschen immer nur den Zeigefinger – also diesen Finger mit dem T-Shirt oder der Bluse zu umwickeln, den Oberkörper zum Gerät hinunterzubeugen, und je nachdem, wie lässig Bluse/Pulli/Shirt den Körper umspielen, in dieser hübsch gekrümmten Haltung auf dem Touchpad herumzutouchen. Sieht irgendwie nicht ganz so lässig aus, wie erhofft und ist aus ästhetischen Gründen in der Öffentlichkeit tunlichst zu vermeiden.
Ich will einen Fingerüberzug.
Oder einen flachen Bauch.

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Urbane Mythen

Geschrieben von Martina am 21. August 2011

Wespen stehen auf Süsses? Nicht nur. Die letzten zwei Tage mit (relativ) gutem Wetter ausnutzend und deshalb auf der Terrasse frühstückend bzw. den Nachmittagstee einnehmend, wollten wir die Wespenplage mit einem Kleckschen Marmelade und später mit einem Pott Zuckerwasser vom Tisch weglocken. Beim Frühstückstisch mit Brot, Quark, Wurst, Käse, Eiern und Kaffee hätte das eigentlich klappen müssen. Denkste. Das Zuckerwasser ward nicht angerührt, dafür waren der Brotkorb, die Quarkschale (Kräuterquark übrigens), die Wurstteller und damit wir dicht umschwärmt. Was sind das bloss für blöde Wespen?

Ach, und dass Regen die Luft reinwäscht, ist auch so’n Mythos. Hier stinkt es jetzt fast noch schlimmer nach Gülle als vorher. :ermm:

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